Stabilisierende und regulierende Begleitung bei traumatischen Erfahrungen.
Diese Arbeit berücksichtigt die Wechselwirkung von Körper, Nervensystem und psychischem Erleben und unterstützt eine behutsame Reorganisation belastender Erfahrungen.
Mehr zur traumatherapeutischen Begleitung:
Psychotherapeutische Begleitung im heilkundlichen Rahmen bei seelischen Belastungen und psychischen Erkrankungen.
Im Fokus stehen emotionale Verarbeitung, Beziehungsdynamiken und innere Stabilisierung – eingebettet in einen klar strukturierten therapeutischen Prozess.
Mehr zur pferdegestützten Psychotherapie:
Individuelle Förderung für Kinder und Jugendliche mit besonderen Entwicklungsverläufen oder psychosozialen Herausforderungen – auch ohne vorliegende Diagnose.
Im Mittelpunkt stehen Selbstregulation, soziale Sicherheit, Konzentrationsfähigkeit und ein positives Selbsterleben im Kontakt.
Mehr zur pferdegestützten Entwicklungsbegleitung & psychosoziale Regulationsförderung
Körpertherapeutische Arbeit unter Nutzung der dreidimensionalen Bewegungsimpulse des Pferdes.
Die rhythmischen Impulse wirken regulierend auf Muskeltonus, Haltung und Gleichgewicht und fördern insbesondere die Aktivierung tieferliegender Muskelgruppen sowie Koordination und
Körperspürbewusstsein.
Das Angebot richtet sich an Menschen mit motorischen Besonderheiten, muskulären Dysbalancen, Skoliose oder neurologischen Entwicklungsbedingungen.
Mehr zur Reittherapie & körperorientierten Förderung:
Die pferdegestützte Psychotherapie kann unterstützend eingesetzt werden bei:
Depressive Episoden und depressive Verstimmungen
Angststörungen (z. B. soziale Ängste, generalisierte Angst)
Zwangssymptomatik
Anpassungsstörungen
Burnout-Symptomatik und chronische Überforderung
Psychosomatische Beschwerden
Erschöpfungszustände
Posttraumatische Belastungsreaktionen
Entwicklungstraumatische Erfahrungen
Bindungsunsicherheiten
komplexe Traumafolgestörungen
anhaltende Stress- und Übererregungsmuster
Aufmerksamkeits- und Regulationsbesonderheiten (z. B. ADHS / ADS)
Autismus-Spektrum
Hochsensibilität
Hochbegabung mit psychosozialer Belastung
Neurodivergenz ohne formale Diagnose
Selbstwertproblematiken
Beziehungsunsicherheiten
soziale Rückzugsneigung
emotionale Dysregulation
wiederkehrende Konfliktmuster
Im Sinne des biopsychosozialen Verständnisses kann die Arbeit auch begleitend sinnvoll sein bei:
chronischen Schmerzen
somatoformen Beschwerden
stressassoziierten körperlichen Symptomen
Die pferdegestützte Therapie richtet sich grundsätzlich an Menschen aller Altersgruppen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden jeweils entsprechend ihres Entwicklungsstandes, ihrer Lebenssituation und ihrer Belastbarkeit begleitet.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. In dieser Lebensphase zeigen sich emotionale, soziale und regulatorische Themen häufig besonders deutlich und können durch die unmittelbare, nonverbale Arbeit mit dem Pferd gut erreichbar werden. Die Begleitung erfolgt altersgerecht, strukturiert und in enger Abstimmung mit dem familiären Umfeld.
Langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Jugendämtern ermöglicht zudem eine fachlich eingebettete und transparente Begleitung in komplexeren psychosozialen Kontexten. Die Arbeit erfolgt dabei verantwortungsvoll und im klar definierten Rahmen der jeweiligen Vereinbarungen.
Die pferdegestützte Therapie richtet sich grundsätzlich an Menschen aller Altersgruppen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden jeweils entsprechend ihres Entwicklungsstandes, ihrer Lebenssituation und ihrer Belastbarkeit begleitet.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. In dieser Lebensphase zeigen sich emotionale, soziale und regulatorische Themen häufig besonders deutlich und können durch die unmittelbare, nonverbale Arbeit mit dem Pferd gut erreichbar werden. Die Begleitung erfolgt altersgerecht, strukturiert und in enger Abstimmung mit dem familiären Umfeld.
Langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Jugendämtern ermöglicht zudem eine fachlich eingebettete und transparente Begleitung in komplexeren psychosozialen Kontexten. Die Arbeit erfolgt dabei verantwortungsvoll und im klar definierten Rahmen der jeweiligen Vereinbarungen.
Pferdegestützte Psychotherapie ist nicht in jeder Situation angezeigt.
Bei akuten psychiatrischen Krisen, ausgeprägter Selbst- oder Fremdgefährdung, schweren psychotischen Episoden oder fehlender Mindeststabilität ist zunächst eine ärztliche oder stationäre
Behandlung erforderlich.
Auch bei stark eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit oder erheblichen Sicherheitsrisiken kann diese Form der Begleitung aktuell nicht geeignet sein.
In einem Vorgespräch wird sorgfältig geprüft, ob die pferdegestützte Therapie im jeweiligen Fall sinnvoll und verantwortbar ist. Die Sicherheit von Mensch und Tier steht dabei stets an erster Stelle.
Der erste Schritt ist ein Kennenlerngespräch, in dem wir gemeinsam schauen, ob der Kastanienhof ein passender Ort für Sie oder Ihr Kind sein kann.
Anschließend können Sie eine erste Stunde zum Kennenlernen der Pferde und der Arbeitsweise buchen.
Danach entscheiden wir gemeinsam, ob eine regelmäßige Begleitung sinnvoll ist und welcher Rahmen dafür passend ist.