Der Kastanienhof bietet pferdegestützte, körperorientierte und traumasensible Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Die Begleitung kann ergänzend zu therapeutischen, pädagogischen oder rehabilitativen Maßnahmen sowie im Rahmen von Hilfen zur Stabilisierung, Entwicklung und Neuorientierung eingesetzt werden.
Sie richtet sich insbesondere an Menschen, die nach belastenden Lebensereignissen, traumatischen Erfahrungen, Krisensituationen oder körperlichen Einschränkungen Unterstützung benötigen und von einem erfahrungs- und körperorientierten Zugang profitieren können.
Die Arbeit verbindet die besondere Wirkung der Begegnung mit dem Pferd mit einem klar strukturierten, geschützten Rahmen. Dabei stehen Stabilisierung, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.
Eine Zusammenarbeit mit Jugendämtern, Kliniken, Therapeut:innen, Beratungsstellen, Versicherungen und weiteren Kostenträgern ist möglich.
Für eine fachliche Anfrage oder eine erste Abstimmung im Einzelfall:
Die Begleitung auf dem Kastanienhof basiert auf einer Verbindung aus fachlicher Qualifikation, langjähriger Praxiserfahrung und kontinuierlicher Weiterbildung.
Neben meiner eigenen Ausbildung und therapeutischen Weiterbildung erfolgt die Arbeit auf dem Kastanienhof im Rahmen eines interdisziplinären Teams. Am Hof arbeiten zudem qualifizierte Kolleginnen mit sozialpädagogischem, heilpädagogischem und pferdegestütztem Schwerpunkt, die ebenfalls traumasensibel und ressourcenorientiert tätig sind.
Dadurch können unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammengeführt und Begleitungsprozesse individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Person abgestimmt werden.
Meine Ausbildungen und Weiterbildungen bilden das fachliche Fundament meiner Arbeit. Sie geben Struktur, Wissen und therapeutische Sicherheit.
Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Unterstützung in ihrer körperlichen, emotionalen oder psychosozialen Stabilisierung benötigen.
Die Begleitung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn ein erfahrungs- und körperorientierter Zugang hilfreich erscheint oder rein gesprächsbasierte Angebote allein nicht ausreichen.
Besonders geeignet ist die Begleitung für Menschen:
nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen
nach Unfallereignissen oder bei körperlichen Einschränkungen
mit Schwierigkeiten in der Körperwahrnehmung, Koordination oder Regulation
mit hoher innerer Anspannung, Stressbelastung oder Überforderung
bei Angst, Unsicherheit oder Vermeidungsverhalten
mit psychosomatischen Beschwerden
mit erhöhtem Unterstützungsbedarf im Bereich Selbstregulation und emotionaler Stabilität
in belastenden Lebenssituationen, Krisen oder Übergangsphasen
Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe richtet sich das Angebot insbesondere an Kinder und Jugendliche:
mit emotionalen Belastungen oder Entwicklungsherausforderungen
mit Schwierigkeiten im Sozialverhalten oder in der Beziehungsfähigkeit
mit eingeschränkter Impulssteuerung oder geringer Frustrationstoleranz
mit erhöhtem Bedarf an Struktur, Orientierung und Sicherheit
in belastenden familiären Situationen oder Übergangsphasen
nach belastenden Erfahrungen oder traumatischen Ereignissen
Die Begleitung eignet sich sowohl als ergänzende Maßnahme zu bestehenden therapeutischen, pädagogischen oder rehabilitativen Angeboten als auch als eigenständige stabilisierende Unterstützung.
Sie kann präventiv, begleitend oder stabilisierend eingesetzt werden und bietet insbesondere Menschen einen Zugang, die über Bewegung, Beziehung und direkte Erfahrung leichter lernen und Entwicklungsschritte umsetzen können als über rein sprachliche Angebote.
Die Begleitung erfolgt auf Grundlage eines traumasensiblen und körperorientierten Ansatzes. Im Team bestehen fundierte traumatherapeutische Weiterbildungen sowie praktische Erfahrung in der Stabilisierung und Begleitung von Menschen nach belastenden und traumatischen Ereignissen.
Die pferdegestützte Begleitung auf dem Kastanienhof erfolgt in einem klar strukturierten, ruhigen und geschützten Rahmen. Sie ist körperorientiert, traumasensibel und ressourcenorientiert ausgerichtet.
Im Mittelpunkt steht die Arbeit über den Körper und die direkte Erfahrung im Kontakt mit dem Pferd.
Über die Bewegung des Pferdes sowie die aktive Einbindung der begleiteten Person werden insbesondere folgende körperliche Bereiche angesprochen:
Gleichgewicht, Haltung und Koordination
Körperspannung und Bewegungsorganisation
Rumpfstabilität und Aufrichtung
Wahrnehmung von Bewegung und Lage im Raum
Diese körperlichen Prozesse stehen in enger Verbindung mit Regulation, Orientierung, Sicherheit und Handlungskompetenz im Alltag.
Ergänzend werden gefördert:
Körperwahrnehmung und Selbstwahrnehmung
Regulation von Anspannung und Überforderung
Sicherheit im eigenen Handeln und Erleben
Die Begleitung erfolgt im Einzelsetting und wird individuell an die Belastbarkeit, das Tempo und die Zielsetzung der jeweiligen Person angepasst.
Die Arbeit orientiert sich nicht an Defiziten, sondern an vorhandenen Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten. Ziel ist nicht die Leistung am Pferd, sondern die Förderung von Sicherheit, Selbstvertrauen, Selbstregulation und Handlungskompetenz im Alltag.
Ein besonderer Fokus liegt auf:
Stabilisierung und Aufbau von Sicherheit
Verbesserung von Bewegungs- und Handlungskompetenz
Förderung von Selbstregulation und Impulskontrolle
Entwicklung von Selbstwirksamkeit
Die Arbeit ist darauf ausgerichtet, körperliche und emotionale Prozesse erfahrbar zu machen und nachhaltig in den Alltag zu übertragen.
Die pferdegestützte Begleitung zielt darauf ab, körperliche, emotionale und handlungsbezogene Stabilität aufzubauen und nachhaltig im Alltag zu verankern. Ziel ist dabei nicht allein die Verbesserung einzelner Fähigkeiten, sondern die Förderung von Sicherheit, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz im täglichen Leben.
Durch die Verbindung von Bewegung, Wahrnehmung und direkter Erfahrung können insbesondere folgende Entwicklungen unterstützt werden:
Die Zielsetzung wird individuell abgestimmt und orientiert sich an der jeweiligen Ausgangssituation sowie an bestehenden Hilfe-, Therapie- oder Rehabilitationszielen.
Die pferdegestützte Begleitung wird individuell geplant und an den jeweiligen Bedarf sowie an bestehende Hilfe-, Therapie- oder Rehabilitationsprozesse angepasst.
Mögliche Formate sind:
Je nach Zielsetzung kann die Begleitung sowohl kontinuierlich als auch in kompakten Zeiträumen stattfinden.
Durch die ruhige Lage des Hofes sowie die Möglichkeit eines Aufenthalts auf dem Kastanienhof können bei Bedarf auch intensivere Begleitungsphasen über mehrere Tage oder Wochen hinweg umgesetzt werden.
Die Gestaltung erfolgt stets unter Berücksichtigung von Belastbarkeit, Stabilität und individueller Zielsetzung.
Die pferdegestützte Begleitung kann sowohl als eigenständige stabilisierende Maßnahme als auch ergänzend zu bestehenden therapeutischen, pädagogischen oder rehabilitativen Maßnahmen eingesetzt werden.
Für bestimmte Situationen kann eine intensivere Begleitung über mehrere Tage oder Wochen sinnvoll sein – insbesondere nach belastenden Ereignissen, bei erhöhter Instabilität oder in Übergangsphasen.
Auf dem Kastanienhof besteht die Möglichkeit, für einen begrenzten Zeitraum in einer ruhigen, geschützten Ferienwohnung vor Ort zu wohnen und die Begleitung in enger zeitlicher Abfolge wahrzunehmen.
Dadurch entsteht ein verlässlicher Rahmen, in dem Stabilisierung, Entwicklung und Orientierung nicht nur punktuell, sondern über einen längeren Zeitraum begleitet werden können.
Durch die Kombination aus geschütztem Umfeld, klarer Tagesstruktur und wiederkehrender körperorientierter Arbeit können Erfahrungen unmittelbar aufgegriffen, vertieft und nachhaltig in den Alltag übertragen werden.
Dies ermöglicht insbesondere:
eine kontinuierliche Begleitung über mehrere Tage hinweg
eine engmaschige Stabilisierung in belastenden oder sensiblen Phasen
die gezielte Arbeit an körperlicher Orientierung, Regulation und Handlungssicherheit
eine bessere Integration der Erfahrungen zwischen den Einheiten
Abstand vom belastenden Alltag bei gleichzeitiger fachlicher Begleitung
die Möglichkeit, neue Erfahrungen in einem sicheren Rahmen zu erproben und zu festigen
Die Ausgestaltung erfolgt individuell und in Abstimmung mit den beteiligten Fachstellen.
Auch zeitlich begrenzte Intensivphasen (z. B. tägliche Begleitung über mehrere Wochen) sind im Einzelfall möglich.
Eine Zusammenarbeit mit behandelnden Fachstellen, Therapeut:innen, Kliniken, Versicherungen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist möglich.
Die Begleitung kann in bestehende Hilfe-, Therapie- oder Rehabilitationsprozesse eingebunden und entsprechend abgestimmt werden.
Dabei sind insbesondere möglich:
gemeinsame Klärung von Zielsetzung und Rahmenbedingungen im Vorfeld
fachliche Einschätzung zur Eignung und zum möglichen Umfang der Begleitung
Abstimmung mit beteiligten Fachstellen im Verlauf
Rückmeldungen zur Entwicklung und Stabilisierung nach Absprache
Einbindung in bestehende Hilfeplan- oder Rehabilitationsprozesse
Die Zusammenarbeit erfolgt transparent, verlässlich und unter Berücksichtigung der jeweiligen Zuständigkeiten.
Ziel ist es, die Begleitung sinnvoll in bestehende Unterstützungsstrukturen einzubinden und gemeinsam tragfähige Rahmenbedingungen für die jeweilige Person zu schaffen.
Die pferdegestützte Begleitung ist eine individuell abgestimmte Maßnahme und kann – je nach Ausgangssituation – in unterschiedliche Unterstützungs- und Finanzierungskontexte eingebunden werden.
Mögliche Einbindungen sind:
Eine Kostenübernahme erfolgt in der Regel im Rahmen von Einzelfallentscheidungen durch die jeweils zuständigen Stellen.
Für fachliche Rückfragen, zur Einschätzung eines möglichen Einsatzes oder zur Abstimmung im Einzelfall stehe ich gerne zur Verfügung.
Eine erste Kontaktaufnahme ist unkompliziert per E-Mail oder telefonisch möglich.
Gerne kann im Vorfeld gemeinsam geklärt werden, ob und in welchem Rahmen die Begleitung sinnvoll eingesetzt werden kann.