Reitpädagogik für Kinder (Ponyzwerge & Ponyzeit)

Reitpädagogik – behutsam, strukturiert, entwicklungsorientiert

 

Die ersten Begegnungen mit dem Pferd prägen.

 

Unser Anliegen sind leuchtende Augen, freies Lachen und Kinder, die gestärkt nach Hause gehen – ein Stück größer, ein Stück sicherer, ein Stück mehr bei sich selbst. Wir möchten Räume schaffen, in denen Kinder ihrer Pferdeliebe nachgehen dürfen – ohne Leistungsdruck, ohne Vergleich, ohne Überforderung.

 

 

Räume, in denen sie sich ausprobieren, wachsen und erleben:
Ich kann das.
Ich bin mutig.
Ich schaffe das.

 

 

Was Kinder in der Zeit mit den Ponys erleben

In unseren Ponygruppen verbringen Kinder spielerisch Zeit mit unseren Ponys.

 

Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell reiten zu lernen, sondern darum, Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und eine echte Verbindung zum Pony zu erleben.

 

Gemeinsam mit den Ponys erleben die Kinder:

  • Reiten
  • Voltigieren
  • Spiele auf und neben dem Pony
  • Pflege und Versorgung der Ponys
  • kleine Ausritte
  • Bewegungsspiele und Gleichgewichtsübungen

Alles geschieht in einer ruhigen, kindgerechten Atmosphäre, in der Freude und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt stehen.

 

 

Unsere Ponys – erfahrene Kinderbegleiter

 

Für die Ponyzwerge arbeiten wir mit besonders geschulten Ponys, die seit vielen Jahren – teilweise seit über einem  Jahrzehnt – Teil unseres Hofes sind.

 

Diese Ponys kennen die Arbeit mit kleinen Kindern. Sie reagieren feinfühlig, ruhig und klar. Viele von ihnen lieben „ihre“ Kindergruppen spürbar – man sieht es in ihrer Geduld, in ihrer Gelassenheit und in der Art, wie sie den Kindern Sicherheit geben.

 

 

Die Größe der Ponys wird bewusst an die Größe der Kinder angepasst.


Auf Grundlage meiner medizinischen Ausbildung achte ich darauf, Knochenwachstum und Entwicklungsstrukturen im frühen Kindesalter zu schonen. Bewegungsimpulse, Sitzdauer und Anforderungen sind altersgerecht gewählt und unterstützen – nicht überfordern.

 

  



Ponyzwerge - Pädagogik mit Struktur – Lernen im sozialen Raum

 

  • für Kinder ab 2 Jahren
  • Teilnahme mit einem Elternteil
  • erste spielerische Begegnung mit Ponys
  • kleine Reiteinheiten
  • Putzen, Führen und gemeinsames Entdecken des Ponys

 

Unsere Ponyzwerge werden von erfahrenen Pädagoginnen und Reittherapeutinnen begleitet und sind ganz auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt.

 

In jeder Gruppe sind bewusst vier  Kinder – jeweils mit einem begleitenden Elternteil – für 60 Minuten an einem festen Termin pro Woche. Diese kleine Gruppengröße schafft Sicherheit, Übersicht und Nähe.


Die Eltern erleben die Stunde mit – als Begleitung, als Halt und als Zeugen der Entwicklungsschritte ihrer Kinder.

Bereits vor dem Reiten sprechen sich die Kinder ab: Wer reitet zuerst? Wer als Zweites? Wer wartet?

Sie lernen:

  • sich abzusprechen

  • zu warten

  • Rücksicht zu nehmen

  • Verantwortung im kleinen Rahmen zu übernehmen

Während ein Kind reitet, werden die anderen Kinder spielerisch eingebunden – mit Impulsen zu Farben, Formen, Größen, kleinen Bewegungsaufgaben, Pferdewissen und Kooperationsspielen. So entstehen soziale Kompetenz, Motorik, Koordination und Gruppengefühl ganz selbstverständlich – eingebettet in Spiel und Leichtigkeit.

 

   



Ponyzeit

Wachsen dürfen – im eigenen Tempo

  • für Kinder ab 5 Jahren
  • Teilnahme ohne Eltern
  • spielerischer Umgang mit Ponys
  • Reiten, Voltigieren und Bewegungsspiele
  • Pflege und Versorgung der Ponys
  • erste Erfahrungen mit dem Verhalten und der Sprache der Pferde

 

Die Ponyzeit ist besonders geeignet für Kinder, die gerne Zeit mit Ponys verbringen möchten – unabhängig davon, ob sie später Reiten lernen möchten oder einfach Freude am Zusammensein mit den Tieren haben. 

 

Mit zunehmender Reife wächst bei Kindern der Wunsch nach Eigenständigkeit, Bewegung und echter Verantwortung.

Die Ponyzeit knüpft an die behutsamen Anfänge der Ponyzwerge an – und öffnet einen Raum, in dem Kinder selbstständiger werden dürfen.

 

Hier dürfen sie bleiben, solange sie möchten. Die Ponyzeit ist kein „Zwischenschritt“, sondern ein tragfähiger Entwicklungsraum.

 

Sie stärkt Kinder langfristig – in ihrem Selbstvertrauen, in ihrer Körperwahrnehmung, in ihrem Wissen und in ihrer Beziehung zum Pferd.

 

 

Ohne Eltern – aber mit Halt

 

Die Ponyzeit findet bewusst ohne Eltern statt.

 

Die Kinder erleben sich eigenständig in der Gruppe. Sie übernehmen Verantwortung, treffen Absprachen, wachsen in ihrer Selbstsicherheit. Gleichzeitig bleiben Struktur, Führung und Sicherheit klar und verlässlich. Der Rahmen ist getragen von Ruhe, Präsenz und fachlicher Begleitung.

 

Die Kinder treffen sich einmal wöchentlich für 60 Minuten an einem festen Termin.


Die Laufzeit der Kurse beträgt zwischen 8 Wochen – teilweise auch länger, bis zu drei, vier oder fünf Monate. Kinder, die aktiv im Kurs teilnehmen, haben auch hier ein Vorrecht auf einen Platz im nächsten Kursblock.


Neueinstiege sind nach individueller Rücksprache möglich.

 

  

Gemeinschaft statt Konkurrenz

 

Ein besonderer Schwerpunkt der Ponyzeit ist der Teamgeist. Viele Reiter erleben im Laufe der Jahre Konkurrenzdenken oder Einzelkämpfertum. In der Ponyzeit fördern wir bewusst von Anfang an das Miteinander.

 

Die Kinder:

  • kümmern sich gemeinsam um das Pony

  • helfen sich beim Putzen und Vorbereiten

  • beobachten einander

  • lernen voneinander

  • sprechen sich ab

Sie erleben: Reiten ist kein Gegeneinander. Reiten ist Beziehung – zum Pferd und zur Gemeinschaft. Dieses soziale Lernen stärkt Empathie, Verantwortung und Zusammenhalt.

  

 



Reiterlich durchdacht – spielerisch zum unabhängigen Sitz

 

All diese „Spielerei“ ist zugleich reiterlich bewusst konzipiert. Wir fördern einen unabhängigen, weichen, ausbalancierten Sitz.
Denn die Muskulatur, die wir für feines Reiten erreichen möchten, entsteht nicht, wenn Kinder verspannt, ängstlich oder festhaltend auf dem Pferd sitzen.

 

Durch Leichtigkeit, Bewegungsspiele, rhythmische Impulse und entspannte Situationen entsteht genau die Muskulatur, die wir benötigen:

  • eine stabile Mitte

  • bewegliche Hüften

  • aufrechte, freie Wirbelsäule

  • losgelassene Schultern

  • natürliche Balance

Das Ziel ist kein „Festhalten“, sondern ein lockerer, weicher, tragfähiger Sitz. Die Kinder entspannen sich, genießen die Bewegung und entwickeln – fast nebenbei – genau jene Grundlagen, die später feines Reiten ermöglichen.

 

 

 

Freude vor Leistung

 

Reiten geschieht eingebettet in Freude. Die Kinder genießen die Bewegung, das Getragenwerden, die Nähe zum Pony.
Sie merken oft gar nicht, dass sie gleichzeitig Anforderungen erfüllen, die ihre Entwicklung fördern. Manchmal bemerken selbst Eltern erst im Nachhinein, wie viel Struktur und gezielte Förderung hinter dieser Leichtigkeit liegt.

 

 

Eltern genießen das Dabeisein – die Nähe, die gemeinsame Zeit, den Mut der Kinder, die über sich hinauswachsen.

 

  



Rahmen & Kontinuität

Die Kurse sind bewusst überschaubar gehalten. Sie umfassen in der Regel sechs bis zehn Kurseinheiten à 60 Minuten und finden einmal wöchentlich an einem festen Termin statt.

 

 

Kosten:

Die Teilnahme kostet 30 € pro Kind und Kurseinheit (60 Min.).

die Gesamtkosten ergeben sich aus der Anzahl der Kurseinheiten im jeweiligen Kursblock.

 

Beispiel:

  • 6 Einheiten : 180 €
  • 8 Einheiten: 240 €
  • 10 Einheiten: 300 €

 

Kinder, die aktiv an einem laufenden Kurs teilnehmen, haben stets ein Vorrecht auf einen Platz im nächsten Kursblock. So entsteht Verlässlichkeit und Kontinuität für Familien, die weitermachen möchten.

 

 Neueinstiege sind nach individueller Rücksprache möglich.

 

 Die Verantwortung für Sicherheit, Struktur und pädagogische Führung trägt dabei stets die ausgebildete Fachkraft.


Kinder dürfen Kind sein und die Eltern dürfen genießen. 

 

 

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Reiterlich fundiert – der unabhängige Sitz

 

Auch in der Ponyzeit bleibt der unabhängige, ausbalancierte Sitz ein zentrales Ziel. Koordination, Gleichgewicht und feine Bewegungsimpulse werden altersgerecht aufgebaut. Wir arbeiten weiterhin an der Muskulatur, die für feines Reiten notwendig ist – ohne Druck, ohne starre Leistungsanforderungen. Kinder lernen:

  • sich aufzurichten

  • mit der Bewegung des Pferdes zu schwingen

  • fein zu fühlen statt festzuhalten

  • klar und ruhig zu führen

Reiten wird nicht erzwungen – es entwickelt sich.

 

 

Ein lockerer, weicher Sitz entsteht nur, wenn Kinder sich sicher fühlen. Sicherheit entsteht durch Klarheit, Struktur und Vertrauen.

 

 

 

 

Wissen rund ums Pferd

 

Mit zunehmendem Alter wächst auch das Interesse am „Warum“. In der Ponyzeit vermitteln wir theoretisches Wissen kindgerecht und praxisnah:

  • Pferdeverhalten

  • Körpersprache

  • Pflege

  • Verantwortung im Stall

  • natürliche Abläufe und Bedürfnisse des Pferdes

 

So entsteht nicht nur Reiten – sondern echtes Pferdeverständnis.

 

 

 

 

Freude, Stolz und leuchtende Augen

 

Kinder sollen mit leuchtenden Augen nach Hause gehen. Mit einem Gefühl von: 

  • Ich gehöre dazu
  • ich kann Verantwortung übernehmen
  • ich kann das

 

Die Ponyzeit ist ein Ort, an dem Kinder über sich hinauswachsen dürfen – ohne es als Druck zu erleben.

 

Sie stärkt, verbindet und schenkt Kindern Erfahrungen, die sie ein Leben lang in sich tragen.

 

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