Die ersten Begegnungen mit dem Pferd prägen.
Unser Anliegen sind leuchtende Augen, freies Lachen und Kinder, die gestärkt nach Hause gehen – ein Stück größer, ein Stück sicherer, ein Stück mehr bei sich selbst. Wir möchten Räume schaffen, in denen Kinder ihrer Pferdeliebe nachgehen dürfen – ohne Leistungsdruck, ohne Vergleich, ohne Überforderung.
Räume, in denen sie sich ausprobieren, wachsen und erleben:
Ich kann das.
Ich bin mutig.
Ich schaffe das.
In unseren Ponygruppen verbringen Kinder spielerisch Zeit mit unseren Ponys.
Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell reiten zu lernen, sondern darum, Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und eine echte Verbindung zum Pony zu erleben.
Gemeinsam mit den Ponys erleben die Kinder:
Alles geschieht in einer ruhigen, kindgerechten Atmosphäre, in der Freude und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt stehen.
Für die Ponyzwerge arbeiten wir mit besonders geschulten Ponys, die seit vielen Jahren – teilweise seit über einem Jahrzehnt – Teil unseres Hofes sind.
Diese Ponys kennen die Arbeit mit kleinen Kindern. Sie reagieren feinfühlig, ruhig und klar. Viele von ihnen lieben „ihre“ Kindergruppen spürbar – man sieht es in ihrer Geduld, in ihrer Gelassenheit und in der Art, wie sie den Kindern Sicherheit geben.
Die Größe der Ponys wird bewusst an die Größe der Kinder angepasst.
Auf Grundlage meiner medizinischen Ausbildung achte ich darauf, Knochenwachstum und Entwicklungsstrukturen im frühen Kindesalter zu schonen. Bewegungsimpulse, Sitzdauer und Anforderungen sind
altersgerecht gewählt und unterstützen – nicht überfordern.
Unsere Ponyzwerge werden von erfahrenen Pädagoginnen und Reittherapeutinnen begleitet und sind ganz auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt.
In jeder Gruppe sind bewusst vier Kinder – jeweils mit einem begleitenden Elternteil – für 60 Minuten an einem festen Termin pro Woche. Diese kleine Gruppengröße schafft Sicherheit, Übersicht und Nähe.
Die Eltern erleben die Stunde mit – als Begleitung, als Halt und als Zeugen der Entwicklungsschritte ihrer Kinder.
Bereits vor dem Reiten sprechen sich die Kinder ab: Wer reitet zuerst? Wer als Zweites? Wer wartet?
Sie lernen:
sich abzusprechen
zu warten
Rücksicht zu nehmen
Verantwortung im kleinen Rahmen zu übernehmen
Während ein Kind reitet, werden die anderen Kinder spielerisch eingebunden – mit Impulsen zu Farben, Formen, Größen, kleinen Bewegungsaufgaben, Pferdewissen und Kooperationsspielen. So entstehen soziale Kompetenz, Motorik, Koordination und Gruppengefühl ganz selbstverständlich – eingebettet in Spiel und Leichtigkeit.
Die Ponyzeit ist besonders geeignet für Kinder, die gerne Zeit mit Ponys verbringen möchten – unabhängig davon, ob sie später Reiten lernen möchten oder einfach Freude am Zusammensein mit den Tieren haben.
Mit zunehmender Reife wächst bei Kindern der Wunsch nach Eigenständigkeit, Bewegung und echter Verantwortung.
Die Ponyzeit knüpft an die behutsamen Anfänge der Ponyzwerge an – und öffnet einen Raum, in dem Kinder selbstständiger werden dürfen.
Hier dürfen sie bleiben, solange sie möchten. Die Ponyzeit ist kein „Zwischenschritt“, sondern ein tragfähiger Entwicklungsraum.
Sie stärkt Kinder langfristig – in ihrem Selbstvertrauen, in ihrer Körperwahrnehmung, in ihrem Wissen und in ihrer Beziehung zum Pferd.
Die Ponyzeit findet bewusst ohne Eltern statt.
Die Kinder erleben sich eigenständig in der Gruppe. Sie übernehmen Verantwortung, treffen Absprachen, wachsen in ihrer Selbstsicherheit. Gleichzeitig bleiben Struktur, Führung und Sicherheit klar und verlässlich. Der Rahmen ist getragen von Ruhe, Präsenz und fachlicher Begleitung.
Die Kinder treffen sich einmal wöchentlich für 60 Minuten an einem festen Termin.
Die Laufzeit der Kurse beträgt zwischen 8 Wochen – teilweise auch länger, bis zu drei, vier oder fünf Monate. Kinder, die aktiv im Kurs teilnehmen, haben auch hier ein Vorrecht auf
einen Platz im nächsten Kursblock.
Neueinstiege sind nach individueller Rücksprache möglich.
Ein besonderer Schwerpunkt der Ponyzeit ist der Teamgeist. Viele Reiter erleben im Laufe der Jahre Konkurrenzdenken oder Einzelkämpfertum. In der Ponyzeit fördern wir bewusst von Anfang an das Miteinander.
Die Kinder:
kümmern sich gemeinsam um das Pony
helfen sich beim Putzen und Vorbereiten
beobachten einander
lernen voneinander
sprechen sich ab
Sie erleben: Reiten ist kein Gegeneinander. Reiten ist Beziehung – zum Pferd und zur Gemeinschaft. Dieses soziale Lernen stärkt Empathie, Verantwortung und Zusammenhalt.
All diese „Spielerei“ ist zugleich reiterlich bewusst konzipiert. Wir fördern einen unabhängigen, weichen, ausbalancierten Sitz.
Denn die Muskulatur, die wir für feines Reiten erreichen möchten, entsteht nicht, wenn Kinder verspannt, ängstlich oder festhaltend auf dem Pferd sitzen.
Durch Leichtigkeit, Bewegungsspiele, rhythmische Impulse und entspannte Situationen entsteht genau die Muskulatur, die wir benötigen:
eine stabile Mitte
bewegliche Hüften
aufrechte, freie Wirbelsäule
losgelassene Schultern
natürliche Balance
Das Ziel ist kein „Festhalten“, sondern ein lockerer, weicher, tragfähiger Sitz. Die Kinder entspannen sich, genießen die Bewegung und entwickeln – fast nebenbei – genau jene Grundlagen, die später feines Reiten ermöglichen.
Reiten geschieht eingebettet in Freude. Die Kinder genießen die Bewegung, das Getragenwerden, die Nähe zum Pony.
Sie merken oft gar nicht, dass sie gleichzeitig Anforderungen erfüllen, die ihre Entwicklung fördern. Manchmal bemerken selbst Eltern erst im Nachhinein, wie viel Struktur und gezielte
Förderung hinter dieser Leichtigkeit liegt.
Eltern genießen das Dabeisein – die Nähe, die gemeinsame Zeit, den Mut der Kinder, die über sich hinauswachsen.
Die Kurse sind bewusst überschaubar gehalten. Sie umfassen in der Regel sechs bis zehn Kurseinheiten à 60 Minuten und finden einmal wöchentlich an einem festen Termin statt.
Kosten:
Die Teilnahme kostet 30 € pro Kind und Kurseinheit (60 Min.).
die Gesamtkosten ergeben sich aus der Anzahl der Kurseinheiten im jeweiligen Kursblock.
Beispiel:
Kinder, die aktiv an einem laufenden Kurs teilnehmen, haben stets ein Vorrecht auf einen Platz im nächsten Kursblock. So entsteht Verlässlichkeit und Kontinuität für Familien, die weitermachen möchten.
Neueinstiege sind nach individueller Rücksprache möglich.
Die Verantwortung für Sicherheit, Struktur und pädagogische Führung trägt dabei stets die ausgebildete Fachkraft.
Kinder dürfen Kind sein und die Eltern dürfen genießen.
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Auch in der Ponyzeit bleibt der unabhängige, ausbalancierte Sitz ein zentrales Ziel. Koordination, Gleichgewicht und feine Bewegungsimpulse werden altersgerecht aufgebaut. Wir arbeiten weiterhin an der Muskulatur, die für feines Reiten notwendig ist – ohne Druck, ohne starre Leistungsanforderungen. Kinder lernen:
sich aufzurichten
mit der Bewegung des Pferdes zu schwingen
fein zu fühlen statt festzuhalten
klar und ruhig zu führen
Reiten wird nicht erzwungen – es entwickelt sich.
Ein lockerer, weicher Sitz entsteht nur, wenn Kinder sich sicher fühlen. Sicherheit entsteht durch Klarheit, Struktur und Vertrauen.
Mit zunehmendem Alter wächst auch das Interesse am „Warum“. In der Ponyzeit vermitteln wir theoretisches Wissen kindgerecht und praxisnah:
Pferdeverhalten
Körpersprache
Pflege
Verantwortung im Stall
natürliche Abläufe und Bedürfnisse des Pferdes
So entsteht nicht nur Reiten – sondern echtes Pferdeverständnis.
Kinder sollen mit leuchtenden Augen nach Hause gehen. Mit einem Gefühl von:
Die Ponyzeit ist ein Ort, an dem Kinder über sich hinauswachsen dürfen – ohne es als Druck zu erleben.
Sie stärkt, verbindet und schenkt Kindern Erfahrungen, die sie ein Leben lang in sich tragen.
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